Lehren

Lehren wurden geschaffen, um das einfache Überprüfen von Vorgabemaßen zu ermöglichen. Ihre Anwendung birgt im Gegensatz zu Messverfahren kaum Fehlerquellen und liefert eine eindeutige Aussage. Geprüft wir nach Gut oder Ausschuss.

Bei der Lehre handelst es sich um ein Prüfmittel, das für vorher festgelegte Maße und Formen ein Bezugsnormal darstellt.

Aus dem Prüfen mit einer Lehre resultiert kein Zahlenwert. Es wird ausschließlich der Sollzustand (Lehre) mit dem Istzustand (Werkstück) verglichen .

Lehren werden meist aus gehärtetem Lehrenstahl gefertigt. Die Messflächen können oft aus Hartmetall bestehen und zusätzlich  feingeschliffen oder geläppt werden. Die Toleranzen hängen von den zu Grunde liegenden Normen ab oder werden nach konstruktiven Gesichtspunkten festgelegt.

Beispiele für Lehren

  • Fühlerlehre
  • Lochlehre
  • Düsenlehre
  • Schweißnahtlehre
  • Gewindelehre
  • Gewindelehrdorn
  • Gewindelehrring
  • Grenzlehrdorn
  • Grenzrachenlehr

Missverständlich ist in diesem Zusammenhang der Begriff Schieblehre, der umgangssprachlich noch immer für Messschieber verwendet wird. Die ursprüngliche Schieblehre war einstellbar, besaß aber keine Skala. Es konnte eine Länge von einem vorhanden Werkstück abgenommen und auf ein anderes Werkstück übertragen werden.

 

 

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