Fräsen, Sägen

Fräsen

Fräsen ist ein Zerspanungsverfahren, bei dem die rotierende Hauptbewegung vom Werkzeug ausgeführt wird.
Wo beim Bohren nur eine Bearbeitungsrichtung möglich ist, kann beim Fräsen, abhängig der Fräser-Ausführung (Umfangsfräser oder Stirnfräser) in zwei bzw. in drei Dimensionen Werkstoff abgetragen werden.

Das Fräsen ist gekennzeichnet durch eine diskontinuierliche Spanabnahme. Im Gegensatz zum Drehen, befinden sich die Schneiden also nicht ständig im Schnitt, sondern tauchen pro Umdrehung immer neu in den Werkstoff ein. Dies setzt eine hohe Zähigkeit bei schlagartiger Belastung und eine Unempfindlichkeit gegen extreme Temperaturschwankungen der Schneidstoffe voraus.

Auch in der Frästechnik ist die Wendeschneidplatten-Technologie weit verbreitet. Auf Trägerwerkzeugen werden die Schneidplatten aus Hartmetall, Keramik oder Diamant angeschraubt oder geklemmt.

Vollfräser, also Werkzeuge, die selbst die spanabhebenden Schneiden tragen, sind in der Frästechnik ebenso noch weit verbreitet. Sie können entweder aus Schnellarbeitsstahl (HSS), Pulvermetall oder aus Hartmetall gefertigt sein.

Um den hohen Anforderungen – die hohe Leistungsfähigkeit und außerordentliche Präzision heutiger Zerspanungsprozesse - gerecht zu werden, können diese Werkzeuge nachgeschliffen und neu beschichtet werden. Durch das fachgerechte Original-Nachschleifen und –Beschichten erhöht sich die Lebensdauer dieser Werkzeuge erheblich.

 

Sägen

Sägen ist ein spanendes Verfahren mit kreisförmiger oder geradliniger Schnittbewegung. Sägen wird zum Trennen von Werkstücken, zum Ablängen von Stangen- und Profilmaterial, zum Ausschneiden von Durchbrüchen in Platten sowie zum Einschneiden von Nuten und Schlitzen angewandt. Dabei führt das vielschneidige Werkzeug die Schnittbewegung und die Vorschubbewegung aus.

Fräsen, Sägen

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